BM Karner unter Druck!
Nach massiver Kritik von allen Seiten am neuen Dienstzeitmodell (DZM) versucht BM Karner nun durch „Placebo-Maßnahmen“ aus der Defensive zu kommen.
Konkret soll etwa die Wochenend-Nachtdienstzulage von derzeit € 2.- auf € 4.- erhöht werden.
Wichtig: Da diese Zulage seit über seit 20 Jahren nicht valorisiert wurde, entspricht dies im Wesentlichen nur einer nachträglichen Wertanpassung!
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass BM Karner noch in ersten Gesprächen mit der Personalvertretung auf konkrete Nachfrage eines AUF-Mandatars ausgeschlossen hatte, Zulagen für Wochenendarbeit anpassen zu wollen.
Schließlich bestätigt auch die nun speziell für Wien geplante Recruitingoffensive das Versagen von BM Karner, der durch die Einstellung der allgemeinen Rekrutierungsmaßnahmen und die Reduktion der Aufnahmezahlen die Veranwortung für die wachsende Personalnot trägt.
Fazit: Wenngleich diese „Wertanpassung“ die drohenden Verluste durch das DZM keinesfalls ausgleichen kann, stellen wir doch mit einer gewissen Genugtuung fest, dass die andauernde Kritik und beharrlichen Forderungen schön langsam Wirkung zeigen und sogar den beratungsresistenten Innenminister Karner zum Nachdenken gebracht haben dürften. Das bestärkt uns als AUF/FEG in unserem Kampf gegen ein unsoziales Sparprogramm, das als modernes Dienstzeitsystem verkauft werden soll!
Quelle: orf.at
https://vorarlberg.orf.at/stories/3369150/







