DZM: Existenzbedrohend oder existenzsichernd?
Während BM Karner weiter an seinem neuen Dienstzeitmanagement festhält und es sogar als ein „existenzsicherndes“ Projekt bezeichnet (siehe Link unten), belegen die praktischen Erfahrungen in allen 5 Probebezirken die traurige Realität:
Das „DZM LPD 2026“ ist tatsächlich existenzbedrohend!
Diese Tatsache hat sich auch ganz eindeutig bei den Besuchen der Personalvertretung in allen Probebezirken bestätigt, wo alle im Zentralausschuss vertretenen Fraktionen in Gesprächen mit den betroffenen Bediensteten Erfahrungsberichte aus erster Hand sammeln konnten. Unter anderem wurde uns dabei neben einer familienfeindlicheren Dienstplanung und finanziellen Einbußen auch bestätigt, dass das DZM sicherheitspolitische Nachteile (z.B. weniger Streifen und mehr temporäre Dienststellenschließungen) mit sich bringt.
Die AUF/FEG hat daher am 29.10.2026 eine Umfrage an die gut 1.500 Bediensteten in den Probebezirken versandt, um ganz konkret die durchwegs negativen Auswirkungen dieses Projekts zu erfragen. Das Ergebnis dieser Umfrage wird in zwei Wochen feststehen und als Richtschnur für kommende Maßnahmen in unserer Personalvertretungsarbeit dienen.
Zu den von BM Karner in Aussicht gestellten „noch möglichen Verbesserungen des DZM“ ist uns folgende Klarstellung wichtig:
Verbessern kann man nur was an sich gut ist und diese Voraussetzung bringt dieses als Sparpaket konzipierte Dienstzeitmanagement nicht mit sich, da es insbesondere auch nicht - wie im Regierungsprogramm vorgesehen - mit einer Besoldungsreform verknüpft wurde!
Quelle: https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2026/pk0946
(Bild KI generiert)







